Regeltest – Fit für ...?

Test zu Regeländerungen

Fit für die Saison 2022/23 ?

Der Regeltest zur Saison 2022/23 beinhaltet die Änderungen im Regelwerk, die ab dem 1. Juli 2022 zu beachten sind.

Die Änderungen im Regelheft zur Saison 2022/23 sind überschaubar. Bedeutende Neuerungen oder Modifikationen hat es nicht gegeben. Nichtsdestotrotz kann es nicht schaden, sich zu Beginn der neuen Saison mit diesem kleinen Test auf den neusten Stand bringen.

Hinweis zum Online-Test

Hinweis: Sie können Ihre Antwort durch einen Mausklick auf die entsprechende Antwortmöglichkeit markieren. Die gewählte Antwort erscheint dann unterstrichen. Falls Sie Ihre Antwort korrigieren möchten, lässt sich die Unterstreichung mittels eines doppelten Mausklicks wieder entfernen. Entsprechendes gilt bei Touchscreens für das Tippen mit dem Finger.

1. Strafstoß! Der Schütze steht zum Anlauf bereit. Der Schiedsrichter bemerkt, dass der Torhüter mit einem Fuß vor und mit dem anderen hinter der Torlinie steht. Wie reagiert der Referee?

  1. Alles in Ordnung. Der Schiedsrichter gibt den Ball frei.
  2. Der Schiedsrichter bittet den Schützen einen Augenblick zu warten und fordert den Torhüter auf, sich zumindest mit dem Teil eines Fußes auf die Torlinie zu stellen.
  3. Der Schiedsrichter gibt den Ball frei und entscheidet nach der Ausführung des Strafstoßes: Landet der Ball im Tor, entscheidet er auf Vorteil. Ansonsten lässt er den Strafstoß wiederholen.

2. Erneut ein Strafstoß. Diesmal steht der Torhüter mit beiden Füßen hinter der Torlinie. Reaktion des Schiedsrichters?

  1. Er lässt den Strafstoß ausführen und macht es von Resultat abhängig, ob er auf Vorteil entscheidet oder den Strafstoß wiederholen lässt.
  2. Der Schiedsrichter sieht keinen Regelverstoß und gibt den Ball frei.
  3. Der Schiedsrichter fordert den Torwart auf, sich etwas nach vorne zu bewegen, so dass er zumindest mit dem Teil eines Fußes die Torlinie berührt.

3. Ein missglückter Rückpaß zum Torhüter rollt direkt aufs leere Tor zu. Mit einem Hechtsprung kann der Keeper den Ball kurz vor der Torlinie mit seinen Händen aufhalten. Das ging noch einmal gut, oder? Welcher der drei Schiedsrichter hat beim Lehrabend aufgepasst?

  1. Schiedsrichter A: Ab der Saison 2022/23 werden Handspielvergehen der Torhüter denen der Feldspieler gleichgestellt. Es gibt einen Strafstoß. Zudem fliegt der Torwart wegen Torraubs vom Platz.
  2. Schiedsrichter B: Ab der Saison 2022/23 werden Handspielvergehen der Torhüter denen der Feldspieler zum Teil gleichgestellt. Es gibt einen Platzverweis wegen Torraubs, aber keinen Strafstoß, sondern nur einen indirekten Freistoß.
  3. Schiedsrichter C: Handspielvergehen des Torhüters wurden noch nie mit einem Strafstoß geahndet und werden dies auch in Zukunft nicht. Indirekter Freistoß wegen eines Verstoßes gegen die Rückpaßregel.

4. Elfmeterschießen! Der Betreuer einer der beiden Mannschaften ist außer sich. Der Torhüter der gegnerischen Mannschaft spielt den Hampelmann, um die Schützen seiner Mannschaft zu irritieren, und der Schiedsrichter greift nicht ein! Als es ihm zu bunt wird, schleudert er ein paar Obzönitäten in Richtung Schiedsrichter. Auf den Ohren der Umstehenden könnte man Bratwürstchen grillen. Wie reagiert der besonnene Schiedsrichter?

  1. Das Elfmeterschießen ist in Kürze vorüber. Es besteht keine Gefahr, dass dem Schiedsrichter die Partie noch irgendwie aus den Händen gleiten könnte. Er hört daher einfach weg.
  2. Der Schiedsrichter schickt den Betreuer mit einer Karte, deren Farbe den Lauschern der Zuschauer gleicht, vom Sportgelände.
  3. Der Schiedsrichter lässt sich den Namen des Betreuers geben und macht eine Meldung im Spielbericht.

5. Ein Spieler hat die ständigen Provokationen eines Zuschauers satt. Ohne den Schiedsrichter um Erlaubnis zu bitten, verlässt er das Spielfeld und bringt die Nervensäge zum Schweigen. Der Schiedsrichter unterbricht das laufende Spiel und schickt den Spieler mit einer roten Karte in die Kabine. Wie wird die Partie fortgesetzt?

  1. Schiedsrichterball, dort wo sich der Ball bei der Unterbrechung befand.
  2. Schiedsrichterball an der Auslinie auf Höhe des Tatorts.
  3. Indirekter Freistoß für die gegnerische Mannschaft an der Auslinie auf Höhe des Tatorts.
  4. Indirekter Freistoß für die gegnerischer Mannschaft, dort wo der Spieler das Spielfeld verlassen hat.

6. Seitenwahl vor Spielbeginn. Der Schiedsrichter steht mit beiden Spielführern am Anstoßpunkt. Einer der beiden Kapitäne holt eine Münze hervor und fragt seinen Gegenüber nach Kopf oder Zahl. Dieser entscheidet sich für Zahl und verliert.

  1. Alles in Ordnung. Die Seitenwahl ist per Münzwurf erfolgt.
  2. Der Schiedsrichter akkzeptiert den Münzwurf nicht und beharrt darauf, die Münze selbst zu werfen.
  3. Ob Münzwurf oder ein anderes Losverfahren (»in welcher Hand befindet sich der Streichholz«), es muss der Schiedsrichter sein, der das Verfahren durchführt.

7. Die Regel 3 wurde um einige Paragraphen ergänzt, in denen es um sogenannte »Auswechselgelegenheiten« geht. Auf welche Wettbewerbe beziehen sich diese Neuerungen?

  1. Auf alle Wettbewerbe, die die entsprechenden Textpassagen in ihre Wettbewerbsbestimmungen aufnehmen.
  2. Auf nationale Profiligen sowie internationale Wettbewerbe.
  3. Auf Wettbewerbe, an denen die ersten Mannschaften von Vereinen der höchsten Liga oder A-Nationalmannschaften teilnehmen und bei denen bis zu fünf Auswechslungen zulässig sind.

8. Was versteht man eigentlich unter dem Begriff »Auswechselgelegenheit«?

  1. Er bezeichnet Unterbrechungen des laufenden Spiels, in denen Auswechslungen vorgenommen werden.
  2. Er bezeichnet Unterbrechungen des laufenden Spiels, in denen Auswechslungen vorgenommen werden können.
  3. Er bezeichnet alle Unterbrechungen, in denen ausgewechselt werden kann, wie z. B. Unterbrechungen des laufenden Spiels oder die Halbzeitpause.

9. Wieviele Auswechselgelegenheiten gibt es für eine Mannschaft während eines 90-minütigen Spiels maximal?

  1. 3
  2. 4
  3. 5

10. Wieviele Auswechselgelegenheiten gibt es für eine Mannschaft maximal während einer Verlängerung?

  1. 1
  2. 3
  3. 4
  4. 5
  5. 6

11. Wie oft hat eine Mannschaft während einer 120-minütigen Partie maximal die Möglichkeit auszuwechseln?

  1. 5
  2. 6
  3. 7

12. Während eines Spiels der Champions-League, bei dem bis zu fünf Auswechslungen erlaubt sind, hat eine der beiden Mannschaften während der regulären Spielzeit drei Spielunterbrechungen für drei Auswechslungen genutzt. Während der Verlängerung wird in einer weiteren Spielunterbrechung der vierte Spieler eingewechselt. Kurz vor Spielende wechselt der Trainer während einer Verletzungpause den fünften Spieler ein.

  1. Alles in Ordnung.
  2. Ein Fall für das Sportgericht.

Lösung

Lösung

1a, 2c, 3c, 4b, 5d, 6b, 7c, 8a, 9a, 10c, 11c und 12b.

Anmerkungen

zu Frage 2: Die Regel 14 (Strafstoß) besagt, dass sich der Torhüter, bis der Ball gespielt wird, auf der Torlinie befinden muss. Dazu reicht ein Teil eines Fußes.

zu Frage 3: Bei der Änderung im Regeltext handelt es sich um keine Regeländerung im eigentlichen Sinn, sondern um eine Klarstellung, dass Handspielvergehen des Torhüters, die ein sicheres Tor oder eine sichere Torchance verhindern, nicht mit einem Platzverweis geahndet werden.

zu Frage 8: Der Begriff Auswechselgelegenheit ist äußerst unglücklich gewählt, denn Gelegenheiten(!) auszuwechseln, gibt es während der zahlreichen Unterbrechungen eines Spiels in Hülle und Fülle. Allerdings ist das englische Original substitution opportunities auch nicht besser.

zu Frage 10: Die drei Auswechselgelegenheiten aus der regulären Spielzeit können in die Verlängerung übertragen werden. Dazu kommt eine weitere Auswechselgelegenheit, falls der Wettbewerb in der Verlängerung eine zusätzliche Auswechsung erlaubt.

zu Frage 11: a) Die drei Auswechselgelegenheiten während der 90 Minuten plus b) die Halbzeitpause plus c) die Unterbrechung vor Beginn der Verländerung plus d) die Halbzeitpause der Verlängerung plus e) eine weitere Auswechselgelegenheit während der Verlängerung falls dies die Wettbewerbsbestimmungen zulassen.