Regeltest – Fit für ...?

Test zu Regeländerungen

Fit für die Saison 2026/27 ?

Der Regeltest zur Saison 2026/27 beinhaltet die Änderungen im Regelwerk, die ab dem 1. Juli 2026 zu beachten sind. Einen Überblick über die Regeländerungen gibt es unter Regeländerungen zur Saison 2026/2027

Hinweis zum Online-Test

Hinweis: Sie können Ihre Antwort durch einen Mausklick auf die entsprechende Antwortmöglichkeit markieren. Die gewählte Antwort erscheint dann unterstrichen. Falls Sie Ihre Antwort korrigieren möchten, lässt sich die Unterstreichung mittels eines doppelten Mausklicks wieder entfernen. Entsprechendes gilt bei Touchscreens für das Tippen mit dem Finger.

1. Bei einer Auswechslung haben Spieler in Zukunft 10 Sekunden Zeit, um das Spielfeld über die nächste Begrenzungslinie zu verlassen. Die Zeit läuft, sobald

  1. eine Auswechslung auf der Auswechseltafel angezeigt wird oder der Schiedsrichter das Zeichen zur Auswechslung gibt.
  2. der Schiedsrichter den Spieler auffordert, sich beim Verlassen des Spielfeldes zu beeilen.

2. Hat ein Spieler nach Ablauf der 10 Sekunden das Spielfeld noch nicht verlassen,

  1. setzt der Schiedsrichter das Spiel fort und der Spieler muss bis zur nächsten Spielunterbrechung warten, um ausgewechselt zu werden.
  2. wird der Spieler verwarnt.
  3. wartet der Schiedsrichter bis der Spieler das Spielfeld verlassen hat. Anschließend setzt er das Spiel fort. Der Einwechselspieler darf das Spielfeld in der ersten Spielunterbrechung nach Ablauf einer Minute betreten.

3. Es sollen drei Spieler gleichzeitig ausgewechselt werden. Die drei Spieler haben

  1. 10 Sekunden
  2. 30 Sekunden

 Zeit, um das Spielfeld zu verlassen.

4. Ein Spieler, der einen heftigen Schlag auf den Oberschenkel bekommen hat, soll ausgewechselt werden. Humpelnd und mit sichtbaren Schmerzen nähert er sich langsam der Seitenauslinie.

  1. Der Schiedsrichter kennt kein Erbarmen
  2. Der Schiedsrichter macht eine Ausnahme

5. Als der Schiedsrichter bemerkt, dass ein Spieler, der nach einem harten, aber fairen Zweikampf zu Boden gegangen ist, nach mehreren Sekunden noch nicht aufgestanden ist, unterbricht er das Spiel. Er eilt zu dem Spieler und fragt ihn, ob er medizinische Hilfe benötige. Der Spieler verneint dies und steht einige Sekunden später, wenngleich noch unsicher und mit schmerzverzerrtem Gesicht, wieder auf beiden Beinen. Wie geht der Schiedsrichter nun vor?

  1. Er fordert den Spieler auf, das Spielfeld zu verlassen. Außerhalb des Spielfeldes muss der Spieler eine Minute lang warten, bevor er den Rasen wieder betreten darf. Die Minute beginnt mit dem Schiedsrichterball, mit dem der Schiedsrichter das Spiel fortsetzt
  2. Er setzt das Spiel mit einem Schiedsrichterball fort. Der Spieler bleibt auf dem Rasen

6. Weil er mit einer Entscheidung des Schiedsrichters unzufrieden ist, fordert der Trainer seine Mannschaft lautstark auf, das Spielfeld zu verlassen. Wie reagiert der Schiedsrichter?

  1. Solange die Mannschaft der Aufforderung des Trainers nicht Folge leistet, gibt es für den Schiedsrichter keinen Grund einzugreifen
  2. Der Schiedsrichter zeigt dem Trainer die gelbe Karte
  3. Der Schiedsrichter zeigt dem Trainer die rote Karte

7. Nach einem erbittert geführten Zweikampf um den Ball, geraten die zwei Kontrahenten verbal und körperlich, was sich durch gegenseitiges Schupsen ausdrückt, heftig aneinander. Der Schiedsrichter kann zwar nicht hören, was gesagt wurde, er nimmt aber wahr, dass einer der beiden Spieler sich die Hand vor den Mund hält. Wie reagiert der Schiedsrichter?

  1. Der Schiedsrichter verwarnt beide Spieler
  2. Der Schiedsrichter schickt den Spieler mit der Hand vor dem Mund mit einer roten Karte vom Platz, während er den anderen Spieler verwarnt
  3. Der Schiedsrichter zeigt dem Spieler mit der Hand vor dem Mund zunächst eine gelbe Karte für sein unsportliches Verhalten und anschließend eine zweite gelbe Karte für die Hand vor dem Mund. Der Spieler muss das Spielfeld verlassen. Der andere Spieler wird verwarnt

8. Die Ausführung von Abstößen und Einwürfen soll in Zukunft durch einen Countdown des Schiedsrichters von 5 Sekunden beschleunigt werden. Der Countdown beginnt,

  1. sobald die ausführende Mannschaft den Ball hat.
  2. sobald der Spieler sich beim Einwurf samt Ball am Ort der Ausführung bzw. der Ball zur Ausführung des Abstoßes bereit liegt.
  3. sobald der Schiedsrichter den Eindruck hat, dass eine Mannschaft »auf Zeit spielt«, er pfeift und ein Zeichen für den Beginn des Countdowns gibt.

9. Nach Ablauf des 5 Sekunden-Countdowns hat der Torhüter den Abstoß immer noch nicht ausgeführt. Der Schiedsrichter

  1. verwarnt den Torhüter.
  2. entscheidet auf Eckstoß für die gegnerische Mannschaft.
  3. verwarnt den Torhüter und entscheidet auf Eckstoß für die gegnerische Mannschaft.

10. Ein Spieler möchte seine Leistungsdaten während des Spiels mit Hilfe einer Smartwatch aufzeichnen.

  1. Der Schiedsrichter hat keine Einwände
  2. Der Schiedsrichter fordert den Spieler auf, die Uhr mit einem geeigneten Material abzudecken
  3. Der Schiedsrichter fordert den Spieler auf, die Uhr abzulegen

11. Ein Spieler möchte einen Freistoß schnell ausführen. Ohne zu warten, bis der Ball ruht, spielt er den Ball in Richtung eines Mitspielers, der frei vor dem gegnerischen Tor steht. Das Zuspiel misslingt und der Ball landet beim Gegner. Wie reagiert der Schiedsrichter?

  1. Er unterbricht das Spiel und lässt den Freistoß wiederholen
  2. Er unterbricht das Spiel und verhängt einen indirekten Freistoß für die gegnerische Mannschaft
  3. Er wendet die Vorteilsbestimmung an und lässt das Spiel weiterlaufen

12. Ein Spieler erhält die zweite gelbe Karte und wird vom Platz geschickt. Der VAR sieht diese Verwarnung kritisch.

  1. Der VAR bittet den Schiedsrichter, die Entscheidung zu überprüfen
  2. Dem VAR sind die Hände gebunden. Er darf in Bezug auf Disziplinarstrafen nur bei roten Karten eingreifen, nicht bei einer zweiten Verwarnung

13. Der Ball rollt über die Torauslinie und der Schiedsrichter entscheidet auf einen Eckstoß. Der VAR ist anderer Meinung.

  1. Das ist schön, interessiert aber niemanden
  2. Der VAR kann eingreifen, solange der Eckstoß noch nicht ausgeführt wurde
  3. Der VAR kann nur unmittelbar nach der Entscheidung des Schiedsrichters eingreifen

14. Ein Befreiungsschlag eines Verteidigers wäre im Seitenaus gelandet, hätte der Schiedsrichter das Spiel nicht unterbrochen, weil er einen Spieler bemerkt hat, der sich, offenbar verletzt, auf dem Rasen wälzt. Nachdem der Spieler medizinisch versorgt wurde, setzt der Schiedsrichter das Spiel mit einem Schiedsrichterball fort, und zwar

  1. mit einem Spieler der verteidigenden Mannschaft am Ort der letzten Ballberührung.
  2. mit einem Spieler der gegnerischen Mannschaft am Ort, an dem der Ball das Spielfeld verlassen hätte.
  3. mit einem Spieler der verteidigenden Mannschaft am Ort, an dem sich der verletzte Spieler befand.
  4. mit einem Spieler der gegnerischen Mannschaft am Ort, an dem sich der verletzte Spieler befand.
  5. mit einem Spieler der verteidigenden Mannschaft am Ort, an dem sich der Ball zum Zeitpunkt der Spielunterbrechung befand.
  6. mit einem Spieler der gegnerischen Mannschaft am Ort, an dem sich der Ball zum Zeitpunkt der Spielunterbrechung befand.

15. Der Pass eines Verteidigers wäre mit Sicherheit beim Gegner gelandet, wäre nicht ein Hund auf das Spielfeld gerannt, um sich das Leder zu schnappen. Der Schiedsrichter unterbricht das Spiel sofort. Nachdem der Hund von den Ordnern eingefangen, vom Spielfeld geleitet und ordnungsgemäß seinem Herrchen übergeben wurde, setzt der Schiedsrichter das Spiel mit einem Schiedsrichterball fort. Die Frage ist, wo und mit wem.

  1. Dort wo der Verteidiger stand, der den Ball zuletzt berührt hat, und zwar mit einem Spieler der verteidigenden Mannschaft
  2. Dort wo der Gegenspieler stand, der den Ball aller Voraussicht nach bekommen hätte, und zwar mit einem Spieler seines Teams
  3. An dem Ort, an dem der Hund sich den Ball geschnappt hat, und zwar mit einem Spieler der verteidigenden Mannschaft
  4. An dem Ort, an dem der Hund sich den Ball geschnappt hat, und zwar mit einem Spieler der gegnerischen Mannschaft

16. Bei der völlig missglückten Ausführung eines Strafstoßes/Elfmeters schießt sich der Schütze den Ball gegen das eigene Standbein. Glück im Unglück! Der Ball landet am verduzten Torhüter vorbei im Tor. Wie entscheidet der Schiedsrichter?

  1. Er gibt den Treffer
  2. Er lässt den Strafstoß/Elfmeter wiederholen
  3. Er entscheidet auf einen indirekten Freistoß für die gegnerische Mannschaft bzw. wertet den Elfmeter als verschossen

Lösung

Lösung

1a, 2c, 3a, 4b, 5a, 6c, 7b, 8c, 9b, 10c, 11c, 12a, 13c, 14f, 15d und 16b.

Anmerkungen

Frage 4: Der Schiedsrichter kann auf die Durchsetzung des Zeitlimits von 10 Sekunden verzichten, wenn er dafür gute Gründe sieht. Ein Spieler, der aufgrund einer Verletzung das Spielfeld nicht zügig verlassen kann, wäre solch ein Grund. Ein Spieler, der aus Sicherheitsgründen den Platz nicht an der ihm am nächsten gelegenen Begrenzungslinie verlassen kann, wäre ein weiterer.

Frage 5: Hätte der Schiedsrichter das Spiel nicht unterbrochen, sondern bis zur nächsten Spielunterbrechung gewartet, hätte der Spieler das Spielfeld nicht verlassen müssen.

Frage 6: Das gleiche gilt für einen Spieler, der seine Mannschaftskameraden auffordert, das Spielfeld zu verlassen, weil er mit einer Entscheidung des Schiedsrichters nicht einverstanden ist.

Frage 7: Sich das Trikot vor den Mund zu halten, zieht ebenfalls eine rote Karte nach sich. Zu beachten ist, dass diese Regel nicht generell gilt, sondern nur in hitzigen Konfrontationen Anwendung findet.

Frage 9: Eine Verwarnung für den Torhüter hätte es nur gegeben, wenn er das Spiel, auch nachdem der Schiedsrichter dem Gegner einen Eckstoß zugesprochen hat, weiterhin verzögert hätte.

Frage 10: Ungefährliche Gegenstände dürfen während des Spiels von Spielern getragen werden, wenn sie sicher abgedeckt werden. Gefährliche Gegenstände, und dazu würde ich sämtliche Formen von Armbanduhren zählen, müssen entfernt werden.

Frage 13: Wettbewerber sind frei in der Wahl, diese Regel umzusetzen oder auch nicht.

Frage 16: Wäre der Strafstoß nicht im Tor gelandet, wäre auf indirekten Freistoß für den Gegner entschieden worden. Im Rahmen eines Elfmeterschießens wäre der Elfmeter als verschossen gewertet worden.